Die Produkte von Genusskoarl sind Beispiele für gelebtes Zero-Waste-Denken: Die Bio-Fischsauce nutzt Fischabschnitte, das Miso verwertet Reisbruch, und die WienerWürze fermentiert heimische Lupinen und Hafer zu einer einzigartigen, natürlichen Würzsauce. Seit der Gründung investiert Genusskoarl in Forschung, um den Fermentationsprozess weiterzuentwickeln, arbeitet mit Universitäten und Bio-Landwirt:innen zusammen und optimiert die Produktionsmethoden. Finanzielle Ressourcen fließen in die nachhaltige Weiterentwicklung der Prozesse – von der Verpackung bis zur Energieeffizienz.
Genusskoarl ist ein österreichisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung biologischer, fermentierter Würzsaucen spezialisiert hat. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige Alternativen zu asiatischen Importprodukten zu bieten, die traditionell mit langen Transportwegen und wenig transparenter Arbeits- und Produktionsbedingungen verbunden sind. Genusskoarl setzt daher konsequent auf heimische Bio-Rohstoffe, deren Ursprung bis zum Feld zurückverfolgt werden kann, und produziert ausschließlich mit Ökostrom und ökologischer Fernwärme. Die Upcycling-Idee zieht sich durch das gesamte Sortiment: die Fischsauce wird aus Fischabschnitten hergestellt, die sonst ungenutzt bleiben würden, das Shiro Miso verwertet Bio-Reisbruch von ÖsterReis, und das Mohnmiso entsteht aus Mohnpresskuchen, der bei der Ölproduktion übrigbleibt.
Genusskoarl beweist, dass eine regionale Produktion von fermentierten Würzsaucen möglich ist und Importprodukte und die damit verbundenen langen Transporte ersetzen kann. Durch den Einsatz regionaler Bio-Rohstoffe und fermentationsbasierter Veredelung reduziert Genusskoarl die CO₂-Emissionen und Importabhängigkeit. Der Zero-Waste-Ansatz trägt darüber hinaus dazu bei, dass wertvolle Lebensmittelbestandteile nicht ungenutzt bleiben.
Das Projekt von Genusskoarl überzeugt durch seinen gesamtheitlichen Ansatz der Kreislaufwirtschaft und „Zero Waste“; die regionale Wertschaffung wird gefördert, Importabhängigkeit reduziert und CO2-Emissionen werden minimiert. Das Konzept lässt sich auf andere Regionen und Branchen übertragen – und liefert damit einen überzeugenden Beitrag zur Transformation des Lebensmittelsektors.