Too Good To Go

Social Innovation & Future Challenges
(2021)

Unsere Gründer waren in einem kleinen Restaurant mit Buffet in Kopenhagen essen und haben beobachtet, wie das übriggebliebene Essen, das noch völlig in Ordnung war, weggeworfen wurde. Nach kurzem Nachforschen wurde ihnen klar, dass dieses Vorgehen gängige Praxis bei den meisten gastronomischen Betrieben ist. Das hat einen unglaublichen ökologischen Effekt:Lebensmittelverschwendung verursacht 8% der globalen Treibhausgasemissionen. Das ist auch ein soziales
Problem: Obwohl wir mehr als genug für alle produzieren, haben viele Menschen nicht genug zu essen. Es ist aber auch ein ökonomisches Problem: Ressourcen und Zeit, die Betriebe investieren, werden vergeudet. Deshalb haben wir mit Too Good To Go eine Initiative gestartet, die dieses Problem gemeinsam mit Haushalten, Politik und Produzenten angeht. Wir wollen Haushalten helfen, weniger Essen zuhause zu verschwenden. Wir sind mit regionalen und nationalen
Regierungen im Austausch und argumentieren die nötigen Richtlinien. Und wir haben mit vielen Produzenten gemeinsam eine Informationskampagne gestartet, um zu sensibilisieren, dass Lebensmittel oft länger gut sind.

Georg Strasser
Country Manager Too Good To Go Österreich

„Ich bin überzeugt, dass wir in der Geschäftswelt umdenken müssen: Wir müssen die Art von Unternehmen aufbauen, die wir in Zukunft brauchen, um die Klimakrise und andere Herausforderungen zu bewältigen. Der Weg zur Lösung dieser großen Herausforderungen besteht darin, nachhaltigere Geschäftsmodelle zu schaffen. Genau das feiert und fördert der TRIGOS. Der Gewinn ist daher eine umso wichtigere Auszeichnung und großartige Wertschätzung für uns im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.“

Nominiertenbegründung

8% der globalen Treibhausgasemissionen werden durch Lebensmittelverschwendung verursacht. Too Good To Go setzt sich mit einer App sowie mit Informationskampagnen und Unternehmenskooperationen gegen Lebensmittelverschwendung ein. Die App ermöglicht Betrieben wie Restaurants und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zum vergünstigten Preis an SelbstabholerInnen zu verkaufen. Das Startup überzeugt durch seinen gesamthaften Zugang zu Lebensmittelverschwendung sowie durch seine Interaktion mit allen gesellschaftlichen AkteurInnen wie ProduzentInnen, HändlerInnen, Haushalten und der Politik. Besonders elementar ist für die Jury die Bewusstseinsbildung seitens des Unternehmens. Mit der Informationsinitiative „Oft Länger Gut“ sensibilisiert das Startup direkt auf den Produkten für die Reduktion der Lebensmittelverschwendung. Too Good To Go schafft damit einen treffsicheren Hebel, um die Verschwendung von Lebensmitteln in Privathaushalten zu reduzieren.

Projektfotos