Raiffeisen Nachhaltigkeitsinitiative Burgenland

Regionale Wertschaffung
(2024)

Die Gründung der 19 burgenländischen Energiegenossenschaften wurde vor allem durch die stark steigenden Strompreise zu Beginn des Jahres 2022 sowie den zunehmenden Druck im Hinblick auf den Klimaschutz initiiert, der den Umstieg auf nachhaltige Energieträger, vorzugsweise lokal, vorantreiben soll. Durch die Bildung dieser Genossenschaften können eigene Preise festgelegt werden, um durch eine ausreichende Produktion erneuerbarer Energie eine Resilienz gegen externe Einflüsse zu schaffen. Diese Gründung soll nicht nur eine Lösung bieten, sondern auch gesellschaftliche Effekte auslösen und die regionalen Wirtschaftskreisläufe beleben.

Das Ziel der Gründung der 19 burgenländischen Energiegenossenschaften besteht darin, dass jede Person im Burgenland die Möglichkeit hat, einer regionalen Energiegenossenschaft beizutreten und von den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen zu profitieren. Ganz nach dem Motto „Aus der Region, für die Region“. Das Projekt der flächendeckenden Energiegenossenschaften ist in Österreich sowie Europa einmalig und wurde durch diese Initiative ins Leben gerufen. Zudem werden Energiegenossenschaften als Infrastrukturprojekte angesehen, die im Ausbau von Ladeinfrastruktur, Speicher und erneuerbaren Energieformen über alle Kooperationspartner hinweg vorangetrieben und gefördert werden, zum Nutzen der Mitglieder auf nicht gewinnorientierter Basis.

Nominiertenbegründung

Die Raiffeisenlandesbank Burgenland und Revisionsverband eGen, mit ihrer „Raiffeisen Nachhaltigkeitsinitiative Burgenland“, zeigt vorbildlich, wie regionale Nachhaltigkeit und Klimaziele durch gemeinschaftliche Energiegenossenschaften erreicht werden können. Die Initiative fördert aktiv ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in der Region, indem sie die Gründung von 19 Energiegenossenschaften unterstützt. Diese Genossenschaften bieten nicht nur eine Plattform für den Beitritt jeder Bürger*in zur regionalen Energiewende, sondern stärken auch die regionale Wirtschaft und fördern die CO2-Reduktion.

Das flächendeckende Netzwerk der 19 Energiegenossenschaften ermöglicht es den Bürger*innen im Burgenland, ihre eigenen Strompreise festzulegen und durch erneuerbare Stromproduktion Resilienz gegen externe Einflüsse zu schaffen. Die Initiative trägt nicht nur zur Bekämpfung der Klimakrise bei, sondern belebt auch die regionalen Wirtschaftskreisläufe und fördert gesellschaftliche Effekte.

Die Raiffeisen Nachhaltigkeitsinitiative Burgenland verdient Anerkennung für ihre wegweisende Rolle in der Förderung nachhaltiger Energieerzeugung und wirtschaftlicher Entwicklung auf regionaler Ebene. Ihre ganzheitliche Herangehensweise und ihre beispielhafte Umsetzung haben Vorbildcharakter und zeigen, wie gemeinschaftliche Initiativen einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung von Klimazielen leisten können.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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