Grüne Erde – CSR als Ausdruck einer einzigartigenUnternehmensphilosophie

Markt
(2009)

Die Grüne Erde geht einen konsequent ökologischen Weg – von schadstofffreien Rohstoffen über eine saubere Produktion bis zur Recyclebarkeit der Materialien. Gefertigt wird mit hohem handwerklichen Aufwand. Hohe Qualität des Materials und der Arbeit sowie Design, das altern kann, verleihen den Produkten eine selten gewordene Langlebigkeit. Die Grüne Erde entwickelt selbst und mehr als 70% der Produkte werden in Österreich in eigenen Gründe Erde Werkstätten hergestellt: Möbel in unserer Kärntner Tischlerei, Matratzen, Kissen und Decken in unserer Textilproduktion in Vorchdorf/Oberösterreich.

Die Grüne Erde Naturkosmetik wird ebenfalls in der eigenen Fertigungsstätte in Oberösterreich hergestellt. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit Tischlereien und Webereien zusammen, die in unserer Nähe liegen und für die Qualität Vorrang hat. Insgesamt werden mehr als 90 % der Produkte in Deutschland und Österreich gefertigt, der kleine Rest stammt aus europäischen Ländern.

Jetzt und in Zukunft gilt für das Unternehmen: Für Grüne Erde wird ausschließlich in höchster Qualität nach bestmöglichen Umweltstandards mit fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen produziert !

Nominiertenbegründung

Grüne Erde produziert und vertreibt natürliche Produkte rund ums Wohnen. Die Grundsätze in Kurzform: Kurze Transportwege, nachwachsende Rohstoffe, umweltfreundliche Energie, menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1983 gehören soziale und umweltfreundliche Standards in der gesamten Wertschöpfungskette zum Alltag. Die CSR-Vorreiter bleiben auch heute noch ihrer Linie treu und beweisen, dass faire Geschäftspraktiken und ein verantwortungsvoller Umgang mit Rohstoffen und Energie ein stabiles Konzept darstellen, das sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hervorragend behaupten kann.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“