Ganzheitliches CSR-Engagement – MAM Babyartikel

CSR-Engagement - mittelgroße Unternehmen
(2017)

Die Gesundheit der Babys steht an oberster Stelle unserer Arbeit. Seit 25 Jahren ist MAM maßgeblich daran beteiligt, int. Sicherheitsnormen für Schnuller und Flaschen weiterzuentwickeln wie zB die EN 1400. Unsere internen Anforderungen übertreffen sie dennoch meistens. MAM Produkte werden aus Materialen hergestellt, die frei von BPA und BPS sind, wir verwenden weder PVC noch Phtalate

MAM setzt auf Arbeitsplätze mit hohem Wohlfühlfaktor. Bei einem Frauenanteil von 74% und einem sehr hohen Anteil von MitarbeiterInnen mit Kindern steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an oberster Stelle.

MAM fördert Forschung. Vor über 10 Jahren hat MAM die „International Children Medical Research Society“ (ICMRS) initiiert und unterstützt seitdem die Organisation in der Forschung zum Thema Babygesundheit: Aktive Aufklärung zu zB Mundgesundheit von Kindern oder SIDS (Sudden Infant Death Syndrom; plötzlicher Kindestod) mit internationalen Experten.

Mit Babyflaschen gegen Klimaerwärmung: MAM hat eine Flasche mit doppeltem Boden entwickelt, für gleichmäßigen Trinkfluss/weniger Koliken. 98% des PCF dieser Flasche entsteht bei der Verwendung (Erwärmen, Reinigen, Sterilisieren). Daher benötigen wir Hilfe der Eltern. Denn mit der patentierten selbststerilisierenden Funktion kann sie am energieeffizientesten keimfrei gemacht werden. Eltern sparen so 85% Energie + CO2.

Derzeit errichtet MAM eine neue Fabrik für Babyprodukte in der Kabinburi Industrial Zone in Thailand. Energieeffizienz und die Minimierung des ökologischen Fußabdruckes wurde dabei als höchste Prämisse bestimmt. Neben modernsten Prozeßkühlsystemen und einer Optimierung der Lüftungs- und Klimatechnik kommt eine PV-Anlage zum Einsatz, welche rd. 500.000 kWh/a emissionsfrei produzieren wird.

MAM 2017

Nominiertenbegründung

Das Familienunternehmen MAM entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Babyprodukte. Um Umweltauswirkungen so gering wie möglich zu halten, hat MAM eine Babyflasche entwickelt, die in nur 3 Minuten in der Mikrowelle keimfrei gemacht werden kann und damit bis zu 85 Prozent Energie(kosten) spart. Integrierte Managementsysteme der Zulieferer und der für alle Lieferanten verbindliche MAM Lieferantenkodex garantieren zusätzlich höchste Qualität und Ressourcenschonung entlang der Lieferkette. Die Gesundheit von Babys hat oberste Priorität für MAM, daher werden alle Produkte, die in den Mund genommen werden aus lebensmittelechten Rohstoffen hergestellt und sind frei von BPA, BPS, PVC und Phtalaten. Die enge Stakeholder-Einbindung (Eltern, medizinische ExpertInnen, die Wissenschaft, LieferantInnen und MitarbeiterInnen) bei der Entwicklung und Verbesserung von Produkten wurde von der Jury besonders hervorgehoben. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist MAM mit einem Frauenanteil von 74 % ein weiteres wichtiges Anliegen. Durch ein effektives Karenzmanagement, kostenlose Benefits für die MitarbeiterInnen (Yoga, Massagen, betriebsinterner Kindergarten, etc.) sowie die Möglichkeit für Teilzeit in Führungspositionen verzeichnet MAM eine 100 % Rückkehrquote aus der Karenz. und eine geringe Fluktuation. Seine gesellschaftliche Verantwortung nimmt MAM unter anderem durch Corporate Volunteering Projekte war. 2016 versammelten sich MAM-MitarbeiterInnen in Baden und bauten einen Spielplatz für geflüchtete Kinder.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“