Zukunftsenergie – Energiemanagement zum Gemeinwohl

Klimaschutz
(2026)

Das Unternehmen AGEtech GmbH smart electric wurde mit dem Projekt „Zukunftsenergie – Energiemanagement zum Gemeinwohl“ in der Kategorie KLimaschutz für den TRIGOS Tirol 2026 nominiert.

Weitersrollen zur Nominiertenbegründung.

Nominiertenbegründung

Die AGEtech GmbH ist ein 2012 gegründetes Anlagen-, Gebäude- und Elektrotechnikunternehmen mit rund 50 Mitarbeitenden. Aufbauend auf umfassendem technischem Know-how und einem starken Innovationsanspruch entwickelt das Unternehmen neben seinem Kernsortiment von PV-Anlagen, Batteriespeichern und Wartung/Effizienzsteigerung auch neue Möglichkeiten des Energiemanagements. Mithilfe digitaler Analysetools werden Lastgänge ausgewertet, Lastspitzen reduziert und der Eigenverbrauch optimiert. Gleichzeitig ermöglicht das System die gezielte Nutzung selbst erzeugter Energie durch Speicherung und zeitversetzte Nutzung sowie die Einbindung von Energiegemeinschaften. Ziel ist es, bestehende Hemmschwellen bei der Teilnahme an Energiegemeinschaften abzubauen, Energieflüsse besser zu steuern und wirtschaftliche Vorteile für alle Beteiligten zu schaffen.

Das Projekt überzeugt vor allem durch seinen systemischen Ansatz: Es fokussiert nicht nur auf den Ausbau erneuerbarer Energie, sondern auf deren effiziente Nutzung und Verteilung. Teilnehmer:innen profitieren von geringeren Energiekosten, höherer Unabhängigkeit und einer aktiven Rolle in der Energiewende. Besonders hervorzuheben ist die starke Einbindung der beteiligten Akteur:innen sowie der konsequente Fokus auf gemeinschaftliche Lösungen im Sinne der Gemeinwohlorientierung. AGEtech zeigt damit, wie durch intelligente Steuerung, Beratung und Kooperation Energiesysteme effizient gestaltet und regional verankert werden können.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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