Umweltschutz trifft Kapitalmarkt

Markt - mittelgroße Unternehmen
(2007)

Der österreichische WWF und die ERSTE-SPARINVEST betreiben seit einem Jahr einen Umweltaktienfonds, den ESPA WWF STOCK UMWELT. Im Fondsportfolio befinden sich die weltgrößten Gesellschaften aus den Bereichen Recycling, Abfallmanagement, Umweltconsulting und -controlling, Wasseraufbereitung, alternative Energie, Energieeffizienz- und sonstige Umwelttechnologien. Unternehmen, die den strengen sozialen und ökologischen Anlagekriterien nicht entsprechen, werden nicht aufgenommen. Ein Umweltbeirat kontrolliert die Einhaltung der Richtlinien.

Außerdem verzichtet die ERSTE-SPARINVEST auf einen Teil der Erträge zugunsten des WWF, der damit ein Wasserschutzprogramm speist. Das ist einzigartig in der österreichischen Fondslandschaft. Mit einer Wertentwicklung von knapp 90 % in den letzten drei Jahren zählt der Fonds zu den ertragreichsten Investments im Umweltbereich.

Nominiertenbegründung

Vor allem der dreifache Nutzen dieses Projektes konnte die Jury überzeugen. Einerseits wird die Nachfrage nach umweltrelevanten Unternehmen und Technologien und somit den Umwelttechnologie-Sektor an sich gestärkt. Andererseits gibt der WWF die Garantie für die Einhaltung strengster ökologischer und sozialer Kriterien. Und nicht zuletzt unterstützen die Investoren mit dem Kauf des ESPA WWF STOCK UMWELT die heimischen Klima- und Wasserschutzprojekte des WWF, liefern also somit einen direkten Nutzen für die eigene, unmittelbare Umwelt. Das Projekt hat Vorbildwirkung für andere Unternehmen und ist für die Jury ein Best Practice-Beispiel für Kooperationen mit NGOs.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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