Projekt „This is us“

MitarbeiterInnen-Initiativen
(2023)

Bei der Auswahl von Mitarbeiter*innen spielen Herkunft, Alter, Geschlecht oder bestimmte Einschränkungen keine Rolle. Denn Chancengerechtigkeit ist Markas seit jeher sehr wichtig. Das Unternehmen  möchte demnach  einen inklusiven und vielfältigen Arbeitsplatz bieten, bei dem Menschen aller Hintergründe, Geschlechter, Sexualität und Generationen willkommen sind. Wir glauben, dass Zusammenarbeit und Verständnis der Schlüssel für Erfolg und Wachstum sind. Unser Ziel ist es, ein Arbeitgeber zu sein, bei dem sich jeder respektiert und wertgeschätzt fühlt. Mit unserem Projekt „This is Us“ möchte Markas innerhalb des Unternehmens auf allen Ebenen Awareness schaffen, dass wir alle unterschiedlich sind aber trotzdem ein gemeinsames Ziel verfolgen: Dienstleistungen in top Qualität umzusetzen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen im Rahmen des Projekts „This is us“ zählen:
– Inklusion von Mitarbeiter*Innen mit Behinderung
– Ernennung einer Inklusionsbeauftragten, die als interne und externe Schnittstelle dient
– Sensibilisierungsworkshops für Führungskräfte
– Inklusionsevents
– Teilnahme an der Initiative Purple Light up
– Gebärdensprachkurse
– Rezept-Wettbewerbe für unsere Mitarbeiter*innen
– Informationskampagnen zu verschiedenen Kulturen/ Bräuche im Rahmen der Lohnzettel bzw. internen Social Media Gruppen
– Markas Ideas Ideenwettbewerb
– Nachwuchsführungskräfte-Programm Level-Up
– Erstellung von Mitarbeiter*innen-Videos und Storytelling im Rahmen der externen Kommunikation
– Kooperationen mit Frauenhäusern und Gewaltschutzzentren

Mit den  Maßnahmen möchte Markas die kulturelle Vielfalt zeigen, und zeigen, dass bspw. ein Mitarbeiter mit Sehbehinderung die Welt ganz anders wahrnimmt. Das Unternehmen möchte zeigen,  dass es ihnen egal ist, an wen jemand glaubt und dass  jede*r einzelnene geschätzt wird. Darüber hinaus möchte Markas den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zur persönlichen und fachlichenWeiterbildung bieten.

Nominiertenbegründung

Die Markas GmbH ist ein familiengeführtes Dienstleistungsunternehmen, das in den Bereichen Clean, Housekeeping, Food, Facility und Logistics & Care tätig ist. Die über 2000 Mitarbeiter:innen kommen aus 70 verschiedenen Nationen und verfügen über unterschiedlichste Bildungsstände und Deutsch- Sprachkenntnisse. Diese Diversität der Arbeitnehmer:innen sieht Markas als Ausgangspunkt und Motivation einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit den Herausforderungen multikultureller Arbeitnehmerschaften.

Das Unternehmen bietet Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, sich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiterzuentwickeln. Durch gezielte Initiativen wie etwa kostenlose Deutschkurse liefert Markas einen wesentlichen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Integration. Auch die Inklusion von Mitarbeiter:innen mit Behinderung wird im Betrieb forciert, dadurch werden aktiv Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie den Arbeitskräftemangel gesucht und auch die Chancengleichheit der Mitarbeiter:innen erhöht. Das Unternehmen beschäftigt darüber hinaus zu 80% Frauen und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Jury schätzt besonders die Involvierung aller Ebenen und die Kooperation mit verschiedenen sozialen Vereinen und Plattformen. Markas zeigt, dass ein inklusiver und wertschätzender Umgang mit den Mitarbeiter:innen weitreichende gesellschaftliche Effekte nach sich ziehen kann. Der gelungene Projektansatz mit dem Titel „This is us“ kann als beispielgebend für die Branche angesehen werden und hat viel Potential zur Nachahmung.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“