Die Lebenshilfe Kärnten wurde mit dem Projekt „Projekt 27: Arbeit – Leistung – Teilhabe“ in der Kategorie Social Innovation & Future Challanges für den TRIGOS Kärnten 2026 nominiert.
Weitersrollen zur Nominiertenbegründung.
Die Lebenshilfe Kärnten begleitet seit 1962 Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Freizeit. Durch Qualifizierungsangebote und inklusive Beschäftigungsmodelle schafft die Organisation Arbeitsmöglichkeiten sowohl im eigenen Betrieb als auch am regulären Arbeitsmarkt. Ergänzt wird dieses Angebot durch Wohn- und Freizeit- sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit dem Ziel, gesellschaftliche Teilhabe, Selbstbestimmung und langfristige berufliche Perspektiven zu fördern.
Aufbauend auf der Initiative „Lohn statt Taschengeld“ wurde das Pilotprojekt „Projekt 27: Arbeit – Leistung – Teilhabe“ ins Leben gerufen. Ausgangspunkt ist die Situation, dass viele Menschen mit Behinderung überwiegend in Werkstätten auf Taschengeldbasis arbeiten – ohne sozialversicherungspflichtiges Einkommen, ohne kollektivvertragliche Absicherung und mit geringen Übergangsmöglichkeiten in den ersten Arbeitsmarkt. Das Projekt setzt genau hier an und stärkt die Qualifizierung, die individuellen Fähigkeiten, die Selbstständigkeit und Beschäftigungsfähigkeit der Menschen. Zum Zeitpunkt der Einreichung wechselten 7 von 20 Teilnehmer:innen in eine fixe, kollektivvertraglich entlohnte Beschäftigung, zwei weitere befanden sich im Übernahmeprozess.
Mit dem „Projekt 27“ werden konkrete Chancen auf regulär entlohnte Arbeit geschaffen und neue Wege für die berufliche Integration eröffnet. Das Projekt adressiert eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung, verbessert den Zugang zu existenzsichernder Beschäftigung und erhöht die Durchlässigkeit in den Arbeitsmarkt. Ein herausragendes Projekt, das nicht nur einen Mehrwert für Menschen mit Behinderung, sondern auch für deren Familien, die beteiligten Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt schafft.