Pohl Metall – Wir produzieren mit gutem Gewissen!

Klimaschutz
(2020)

Unser Ziel: Mehr Nachhaltigkeit in Produktion und Verarbeitung! Die Aufgabe ist es, die Umwelt zu schonen und trotzdem produktiv und konkurrenzfähig zu bleiben.
Herausforderung:
-Erfüllung der hohen Qualitätsansprüche mit Einsatz von umweltfreundlichen Betriebsstoffen und Anlagen
-Betriebsgebäude im Passivhausstandard
-Optimale Arbeitsplatzgestaltung und Ausleuchtung
-Lärm und Vibrationsschutz
-Reduzierung der entsorgungspflichtigen Substanzen
-Verringerung des CO2 und Lösungsmittelausstoßes trotz höchster Anforderungen an die Beschichtung
Unsere Umsetzung im Unternehmen:
-Reinigungsmittel ohne Tenside
-Lacke mit geringem Lösemittelanteil
-Wärmerückgewinnung
-Umlaufverpackungen
-Errichtung einer PV-Anlage
-Nutzung der vorgewärmten Zuluft und Abluft im Lackierbereich
-Reduktion des Heizbedarfs (Wärmerückgewinnung durch die Nutzung der Abwärme des Druckluftkompressors)
-Abwässer aus dem Ultraschallbad werden durch unsere neue Reinigungschemie umweltfreundlich entsorgt
-Reduktion des Verpackungsvolumens – Einsparung durch eine geeignete Karton- und Dosenpresse

Nominiertenbegründung

Die Pohl Metall GmbH beschäftigt sich mit der Produktion und Oberflächenbehandlung von Blech und Drahtteilen. Vorwiegend werden Stanzteile für Automobilscheinwerfer hergestellt. In einer Branche fern von Nachhaltigkeit und geprägt von hartem Konkurrenzdruck überzeugt das Unternehmen mit seinem systematischen Ansatz, mehr Nachhaltigkeit in Produktion und Verarbeitung zu implementieren. Mit der Schaffung eines CSR-Teams, mit Verbesserungen der Abläufe und Rationalisierung und Verbesserung der Arbeitsmethoden trägt das vorbildhafte Unternehmen u. a. einen wesentlichen Beitrag zu Energieeinsparung, Arbeitsplatzgestaltung und zum Raumklima bei. Zu den Maßnahmen zählen der Reinigungsmitteleinsatz ohne Tenside, die Errichtung einer PV-Anlage und die Wärmerückgewinnung. Die Jury wünscht sich, dass produzierende Betriebe in umweltbelastenden Sektoren die Bemühungen der Pohl Metall GmbH aufgreifen.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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