Nachhaltige Zukunft gestalten: Eine PV‑Fassade als Statement für Transformation

Vorbildliche Projekte
(2026)

Das Unternehmen Reinhard Eder Blechbauges.m.b.H. wurde mit dem Projekt „Nachhaltige Zukunft gestalten: Eine PV‑Fassade als Statement für Transformation“ in der Kategorie Vorbildliche Projekte für den TRIGOS Kärnten 2026 nominiert.

Weitersrollen zur Nominiertenbegründung.

Nominiertenbegründung

Die Reinhard Eder Blechbauges.m.b.H. steht seit über 60 Jahren für hochwertige Fassaden-, Solar- und Lüftungslösungen sowie anspruchsvolle Industrieprojekte. Das Unternehmen verbindet handwerkliche Expertise mit innovativem Engineering und begleitet Projekte von der Planung bis zur Montage. Gleichzeitig arbeitet Eder Blechbau kontinuierlich daran, nachhaltiger zu wirtschaften, den Materialeinsatz zu reduzieren und Wertstoffe der Wiederverwertung zuzuführen.

Mit dem Bau einer gebäudeintegrierten Photovoltaikfassade für ein neues Wartungsgebäude im Ruhrgebiet zeigt Eder Blechbau, wie Industriearchitektur aktiv zur Energieproduktion beitragen kann. Die Fassadenfläche beträgt 1.626 m² und umfasst 1.440 rahmenlose Glas/Glas-PV-Module, die jährlich rund 220 MWh erneuerbare Energie erzeugen. Dadurch wird der CO₂-Ausstoß um rund 89 Tonnen pro Jahr reduziert, die ganzjährige Grundversorgung des Standorts unterstützt und die Abhängigkeit von externer Energie verringert. Die dreidimensionale, dreifarbige Fassadengestaltung wurde bewusst so entwickelt, dass sie an ein großes Stück Kohle erinnert und damit Vergangenheit und Zukunft visuell miteinander verbindet.

Durch das Zusammenspiel von technischer Innovation, Energiegewinnung und gestalterischer Symbolik erzielt das Projekt eine konkret messbare ökologische Wirkung und setzt zugleich ein bewusstes Statement für den nachhaltigen Wandel der Industrie.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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