L&R charity – we connect. Das Corporate Social Sponsoring Programm (CSS)

MitarbeiterInnen-Initiativen
(2023)

Im Auftrag der Geschäftsführung entwickelte Lohmann & Rauscher 2015 das CSS-Programm „L&R charity – we connect“, das durch einzelne Projekte den intergenerationellen Austausch verbessern möchte. Anlass ist der teils schwierige oder gar nicht existente Kontakt zwischen Menschen unterschiedlichen Alters (Generationenkonflikt) – darauf möchte das CSS-Programm positiv einwirken.
Viele der L&R Produkte werden von älteren Menschen benötigt. Hier kann das Unternehmen ihre Kernkompetenz – gute Produkte – anbieten. Weiter weiß L&R auch, wie wichtig die soziale Sphäre und der und
der zwischenmenschliche Kontakt für die Gesundung und das Wohlbefinden von Menschen ist. Hier greifen die einzelnen CSS-Projekte. Wichtig war es, dass die Projekte glaubwürdig sind, lokal und nachhaltig wirken. Durch den Einbezug von Mitarbeiter:innen, welche als Initiator:innen und Paten im Projekt wirken, wird dies auch erreicht.

Seit Mitte 2015 wurden 43 CSS-Projekte in 7 Ländern (AUT, GER, CZE, FRA, BRA, IND,COD) von L&R finanziell unterstützt und, teils gemeinsam mit externen Stakeholdern (z. B. Organisationen,
Pensionistenheime, etc.) durch L&R Mitarbeiter:innen umgesetzt. Die Summe der Fördergelder beträgt EUR 194.000,- Die Fördergelder sind immer zweckgewidmet.
Es wurden u.A. folgende Projekte umgesetzt:

  • Hausbau für Waisen & Obdachlose im Kongo: Zusammenarbeit mit „Chemins d‘Arc en Ciel“ – Finanzierung von Baumaterial
  • Mehrgenerationenhaus Neuwied/DEU: Finanzierung von Pflanzen & Material für den Generationengarten
  • Pensionistenheim Remiremont / FRA: Finanzierung von ipads für den Covid-konformen Kontakt zwischen Alt & Jung
  • St. Joseph Heim (Multiple Sklerose Patient:innen) in CZE:  Finanzierung des Besuchs von Kultur- & Erlebnis-Veranstaltungen durch Bewohner:innen
  • „arm & reich“ Ausstellung des Dom Museums Wien:  Finanzierung von Begleitmaterial für spezielle Führungen für Senior:innen & Kinder
  • medizinisches Versorgungszentrum in Ladakh / IND: Zusammenarbeit mit Sani Zasnskar e.V. – Finanzierung des Materials zur Renovierung & der Anreise der Pfadfinder Heimbach-Weis für die Arbeiten

Nominiertenbegründung

Lohmann & Rauscher (L&R) entwickelt, produziert und vertreibt Medizin- und Hygieneprodukte. Im Jahr 2015 hat das Unternehmen das Programm „L&R charity – we connect“ ins Leben gerufen, das zum Ziel hat, durch einzelne Projekte den intergenerationellen Austausch zu verbessern. Seither wurden über 40 Projekte in sieben Ländern verwirklicht und finanziell mit einer Summe von 194.000 Euro gefördert. Durch diese Projekte wird der Kontakt zwischen Menschen unterschiedlichen Alters ermöglicht. Die Möglichkeit, „Herzensprojekte“ umsetzen zu können, spornt zudem die Mitarbeiter:innen an, selbst lokale und zukunftsträchtige Projekte mitzugestalten.

L&R zeigt über das Projekt hinaus, dass CSR und Nachhaltigkeit im Kerngeschäft verankert sind. Demnach werden nicht nur soziale Initiativen gefördert, sondern auch jährlich Umweltziele gesetzt, um beispielsweise den CO2-Ausstoß zu reduzieren, Recycling zu fördern, Abfall zu trennen und Energiesparmaßnahmen umzusetzen. Die gut durchdachte Kombination aus ökologischen Initiativen, gepaart mit sozialem Engagement hat die Jury von der Nominierungswürdigkeit des eingereichten Projekts überzeugt.

Das Projekt zeigt, dass sich L&R aktiv mit seiner Umwelt und gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzt, und veranschaulicht, wie Mitarbeiter:innen-Initiativen erfolgreich und gelungen bei der Umsetzung unterstützt werden können

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“