Klima. Wissen. Handeln!

Sonderpreis der Jury
(2025)

Die Ausstellung „Klima Wissen Handeln“ im Technischen Museum Wien setzt Maßstäbe in der Vermittlung komplexer Umwelt- und Klimathemen und zeigt konkrete Handlungsoptionen auf. Sie leistet einen bedeutenden Beitrag zur Bewusstseinsbildung und gesellschaftlichen Transformation in Richtung Nachhaltigkeit.

Nominiertenbegründung

Mit der Ausstellung „Klima. Wissen. Handeln!“ setzt das Technische Museum Wien neue Maßstäbe in der Vermittlung komplexer Umwelt- und Klimathemen. Es erhält für sein innovatives Bildungskonzept zur Nachhaltigkeit den TRIGOS-Sonderpreis. Die Dauerausstellung informiert auf mehr als 600 m2 über die Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise, stellt Bezüge zu Biodiversität, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichem Wandel her und zeigt konkrete Handlungsoptionen auf. Interaktive Stationen und inspirierende Positivbeispiele machen deutlich, wie gemeinsames Handeln Veränderungen bewirken kann.

Mit jährlich rund einer halben Million Besucher:innen – insbesondere Kinder und Jugendliche – leistet das Museum damit einen bedeutenden Beitrag zur Bewusstseinsbildung und gesellschaftlichen Transformation in Richtung Nachhaltigkeit. Die Ausstellung steht exemplarisch für eine erlebnisorientierte Bildung, die Wissen mit Handlungsfähigkeit verbindet. Damit hat sie eine starke Vorbildwirkung und setzt einen wichtigen Grundstein in der Bildung für Nachhaltigkeit.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“