Kernstück der bisherigen Fertigungstechnologie ist ein mit hohem Ressourceneinsatz und fertigungstechnischem Aufwand erstellter Werkzeugsatz vorwiegend aus Metall. In den letzten Jahren zeichnet sich der Trend ab, dass Volumens Modelle, für die diese Herangehensweise wirtschaftlich und ressourcentechnisch optimal funktioniert, ausbleiben. Die Kunden gehen zunehmend zu schneller wechselnden, kleineren Losen und einer höheren Variantenvielfalt ihrer Uhren über. Die Entwicklung und Umsetzung eines ressourcenschonenden und resilienten Produktionsprozesses mit den dazugehörigen Produktionsmethoden ist daher von hoher Wichtigkeit.
Das Projekt wurde Ende 2021 gestartet und Ende 2023 Großteils abgeschlossen. Die Hauptaktivität bestand darin, ein geeignetes nachhaltiges biobasierendes Material für das formgebende Bandinnenleben zu entwickeln. Ziel war es diese mit einem mindestens zu 70% bestehenden Bio-Kunststoff zu ersetzen. Eine weitere Hauptaktivität bestand darin, dieses Material dann, mit möglichst geringem Werkzeug-Aufwand zu einem hochwertigen ästhetischen Uhrarmbandes weiter zu verarbeiten. Dafür wurde ein 3D-Druckverfahren, ein CNCSchneidsystem und ein Universalwerkzeug-Konzept entwickelt.
„Für uns bei HIRSCH ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Trend, sondern eine Verpflichtung, die fest in unsere Unternehmensphilosophie integriert ist. Wir sind stolz darauf, Teil dieser Tradition zu sein, und setzen uns mit Leidenschaft dafür ein, dass sie auch in Zukunft fortgesetzt wird.“