Green Events: Saubermacher als Partner der Ski WM 2025

Klimaschutz
(2025)

Im Rahmen der FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach setzte Saubermacher ein umfassendes Abfall- und Kreislaufwirtschaftskonzept um, das über gesetzliche Vorgaben hinausgeht. Mit Maßnahmen wie Mehrweggebinden, Bewusstseinsbildung bei Besucher:innen und Personal sowie dem Einsatz innovativer Technologien wurden die Abfalltrennquote erhöht und die CO₂-Bilanz der Veranstaltung verbessert. Das Projekt ist gut replizierbar, regional übertragbar und setzt Maßstäbe für nachhaltige Großveranstaltungen.

Nominiertenbegründung

Saubermacher ist ein international tätiges Recyclingunternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Sammlung, Verwertung und Entsorgung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle. Das Unternehmen geht kontinuierlich neue Wege, um Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft voranzutreiben.

Im Rahmen der FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach – einer der größten Wintersportveranstaltungen weltweit – setzte Saubermacher ein umfassendes Abfall- und Kreislaufwirtschaftskonzept um. Großevents verursachen erhebliche Umweltbelastungen, insbesondere durch hohe Abfallmengen und CO₂-Emissionen. Eine zentrale Herausforderung ist die unzureichende Abfalltrennung, bedingt durch fehlende Infrastruktur, mangelnde Sensibilisierung und die Heterogenität internationaler Besucher. Saubermacher begegnete diesen Herausforderungen mit einem Circular WM Konzept, das über gesetzliche Vorgaben hinausgeht. Zum Einsatz kamen Mehrweggebinde zur Abfallvermeidung, umfassende Bewusstseinsbildung bei den Besucher:innen und beim Personal sowie innovative Technologien wie elektrische Fahrzeuge, Wertstoffscanner und smarte Abfallbehälter mit Füllstandssensoren. Ziel war es, die Abfalltrennquote zu erhöhen, die CO₂-Bilanz der Veranstaltung zu verbessern und die WM als ökologisches Vorbild für Großveranstaltungen zu etablieren.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie nachhaltige Abfallwirtschaft bei Großveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Es ist gut replizierbar, regional übertragbar und setzt neue Maßstäbe in der Bewusstseinsbildung und Umsetzung von Kreislaufwirtschaft im Eventbereich.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“