Golden Oldies….. Arbeitsplätze und Wertschätzung für unsere „Special Forces“

MitarbeiterInnen-Initiativen
(2026)

Das Unternehmen Pohl Metall GmbH wurde mit dem Projekt „Golden Oldies….. Arbeitsplätze und Wertschätzung für unsere „Special Forces““ in der Kategorie Mitarbeiter:innen Initiativen für den TRIGOS 2026 nominiert.

Weitersrollen zur Nominiertenbegründung.

Nominiertenbegründung

Die Pohl Metall GmbH ist ein Tiroler Industriebetrieb für Metallverarbeitung und fertigt Stanz-, Biege-, Press- und Rohrteile, Federn sowie Seilzubehör. Das Unternehmen begleitet Kund:innen von der Entwicklung über Prototypen bis zur Serienproduktion und arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung in Richtung Nachhaltigkeit.

Mit dem Projekt „Golden Oldies“ hat Pohl Metall eine altersfreundliche Unternehmenskultur etabliert und gezielt Maßnahmen zur langfristigen Einbindung älterer Mitarbeiter:innen umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, die Kompetenzen älterer Mitarbeiter:innen sichtbar zu machen, ihre Gesundheit zu stärken und ihren Verbleib im Unternehmen aktiv zu fördern. Die getroffenen Maßnahmen umfassen flexible Arbeitszeitmodelle, seniorengerechte Arbeitsplatzanpassungen, individuelle Trainingspläne, Firmenfitness sowie barrierefreie Zugänge. Mitarbeiter:innen über 60 bleiben dadurch länger, gesünder und motivierter im Unternehmen tätig. Gleichzeitig stärkt die sinnvolle Tätigkeit ihr Selbstwertgefühl: Ältere Kolleg:innen fühlen sich gebraucht, wertgeschätzt und sind ein wichtiger und nützlicher Teil der Arbeitswelt und der Gesellschaft.

Das Projekt stellt die Stärken älterer Mitarbeiter:innen bewusst in den Mittelpunkt. Die Generation Ü60 wird als wertvoller Teil des Unternehmens verstanden und langfristig eingebunden. Pohl Metall adressiert damit zentrale Herausforderungen wie demografischen Wandel, Fachkräftemangel und soziale Einbindung der älteren Bevölkerung. Das Projekt hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Mitarbeiter:innen von Pohl Metall selbst, sondern auch Vorbildwirkung, wie man – besonders im ländlichen Raum – als Unternehmen mit diesen Herausforderungen umgehen kann.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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