Die Mitarbeiterinnenstruktur des Unternehmens (11 weibliche Beschäftigte) und die starke ländliche Einstellung, Kinderbetreuung und Altenpflege seien Frauensache, erforderte flexible Arbeitszeiten und Urlaubsplanung.
Daher wird auf flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeit ohne fixe Kernzeit, Arbeit von zu Hause aus, jederzeit Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit möglich etc.), verstärkte Weiterbildung (bezahlt, in der Dienstzeit, ansonsten Gutschrift der Stunden auf Arbeitszeit, auch für karenzierte Mitarbeiterinnen), Wiedereinstiegsmöglichkeiten (gefördert und unterstützt, Rückkehr in ursprüngliche Position) und Kinderbetreuung (erweiterter Pflegefreistellungsanspruch über das gesetzliche Ausmaß hinaus) und Gesundheitsmaßnahmen (Saisonkarten für Freizeitgelände, frisches Obst, Gemüse, etc.) großer Wert gelegt.
Trotz der geringen Anzahl an Mitarbeiterinnen – im Unternehmen sind lediglich 11 Frauen beschäftigt – konnten Vereinbarungen weit über die derzeit gültigen arbeitsrechtlichen Regelungen hinaus getroffen werden. Dies erfordert große Flexibilität und wird in der Praxis auch „gelebt”. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird bestmöglich gefördert und die Weiterbildung und der Wiedereinstieg – vor allem in einer Region mit geringer Anzahl an Frauenarbeitsplätzen – unterstützt.