FIT for IT – Ausbildung benachteiligter Jugendlicher

Arbeitsplatz
(2009)

Mit „FIT for IT“ erhalten benachteiligte Jugendliche, mit Behinderung oder Schulabbrecher, die Möglichkeit eine Lehre in einem Zukunftsberuf zu absolvieren. „FIT for IT“ – Ausbildung benachteiligter Jugendlicher ist ein Projekt, das aus zwei Bereichen besteht:

1) Ausbildungsverbund mit den geschützten Werkstätten Salzburg: Gemeinsam erarbeitet das Unternehmen einen Ausbildungs- und Betreuungsplan für Lehrlinge mit Behinderung, welche  50 % der Ausbildungszeit im  Unternehmen und 50% in den geschützten Werkstätten verbringt.  Bei schwereren Tätigkeitenunterstützen anderer Mitarbeiter:innen.

2) Praktikumsplätze für Schulabbrecher und Übernahme in ein Lehrverhältnis: Lehrlinge wurden seit 2008 von dem Unternehmen erfolgreich ausgebildet Die jungen Menschen fühlen sich durch die Integration ins Unternehmen wertgeschätzt und finden ihre Stabilität und Sicherheit wieder. Regelmäßiger Kontakt mit Eltern und Betreuern sichert die psychologische Unterstützung und hilft Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu verhindern.

Das Ergebnis: Benachteiligte Jugendliche erhalten eine Lehrausbildung in einem Zukunftsberuf, der ihnen gute Job-Chance ermöglicht. Sie werden so in die Gesellschaft integriert und eine solide Basis für ihr weiteres Leben gelegt.

Nominiertenbegründung

Mit „FIT for IT“ erhalten schwer vermittelbare Jugendliche die Chance auf eine umfassende Ausbildung in einer zukunftsträchtigen Branche, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Das Besondere an dem Projekt ist vor allem die beispielhafte Einbindung der Anspruchsgruppen: Sowohl die Angehörigen der Jugendlichen als auch Hilfseinrichtungen und KundInnen sind aktiv in das Projekt involviert.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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