Die Idee zur Ausweitung des fairen Handels mit Lederwaren kam von zwei Seiten. Zum einen stieg die Nachfrage nach fair gehandelten Lederprodukten, zum anderen äußerte ein langjähriger
Kooperationspartner in Kalkutta den Wunsch, stärker im Lederbereich tätig zu werden. Eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben und der Aufbau der Ledersparte begann.
Die umgesetzten Entwürfe führten zu einer verstärkten Identifikation der Lederhandwerker mit den Produkten, was sich in einer erhöhten Sorgfalt in der Verarbeitung und in der hohen Qualität des Endproduktes zeigt. Es wird nun versucht, den Anteil der Produkte zu erhöhen, die mit pflanzlichen Stoffen umweltfreundlich gegerbt werden. Mittelfristig sollen Tagelöhner fixe Beschäftigungsverhältnisse erhalten.
Fairer Handel spielt besonders in der Textilbranche eine wichtige Rolle. Klare Signale setzt hier Eine Welt Handel AG. Sowohl die Intention, die dahinter stehende Motivation, sowie der Nutzen des Projektes „Fairer Handel mit Lederprodukten“ haben die Jury beeindruckt.