Im Jahr 2001 startete Omicron die gesellschaftlich-soziale Initiative „Crossing Borders”, deren Ziel es ist, Kindern in armen Regionen dieser Welt eine Ausbildung zu ermöglichen. Omicron unterstützt neben einer Reihe kleinerer Projekte (bspw. in Nigeria, Indien, Kenia) vor allem zwei Großprojekte in Albanien und Brasilien.
In beiden Ländern werden Schulen errichtet sowie Lehrmittel und Schulmaterial finanziert. Wichtig bei der Auswahl der Projekte ist die Gewährleitung der Nachhaltigkeit – ehemalige Schüler sollen wiederum ihren Schülern die Ausbildung ermöglichen. Omicron stellt für diverse Sozialprojekte bis zu ein Prozent des Jahresumsatzes zur Verfügung, in den vergangenen Jahren flossen jährlich ca. 90.000 Euro in die Projekte. Mit diesem Geld soll den Kindern eine gute Ausbildung ermöglicht werden.
Besonders hervorhebenswert ist bei diesem jährlich durchgeführten Projekt, dass hohe finanzielle Mittel relativ unabhängig vom Ergebnis des wirtschaftlichen Erfolges eingesetzt werden. Die Idee, dass Schüler Schülern helfen, hat große Vorbildwirkung und die Integration des regionalen Umfeldes erfolgt umfassend. Die Bekämpfung der Kinderarbeit erfolgt auf zwei Ebenen – zum einen durch die Ausbildung in den Schulen und zum anderen durch einen „Lohn-Ausgleich” bei den Eltern, der den „Einkommensausfall” des Kindes kompensieren soll.