Crossing Borders

Gesellschaft - mittelgroße Unternehmen
(2004)

Im Jahr 2001 startete Omicron die gesellschaftlich-soziale Initiative „Crossing Borders”, deren Ziel es ist, Kindern in armen Regionen dieser Welt eine Ausbildung zu ermöglichen. Omicron unterstützt neben einer Reihe kleinerer Projekte (bspw. in Nigeria, Indien, Kenia) vor allem zwei Großprojekte in Albanien und Brasilien.

In beiden Ländern werden Schulen errichtet sowie Lehrmittel und Schulmaterial finanziert. Wichtig bei der Auswahl der Projekte ist die Gewährleitung der Nachhaltigkeit – ehemalige Schüler sollen wiederum ihren Schülern die Ausbildung ermöglichen. Omicron stellt für diverse Sozialprojekte bis zu ein Prozent des Jahresumsatzes zur Verfügung, in den vergangenen Jahren flossen jährlich ca. 90.000 Euro in die Projekte. Mit diesem Geld soll den Kindern eine gute Ausbildung ermöglicht werden.

Nominiertenbegründung

Besonders hervorhebenswert ist bei diesem jährlich durchgeführten Projekt, dass hohe finanzielle Mittel relativ unabhängig vom Ergebnis des wirtschaftlichen Erfolges eingesetzt werden. Die Idee, dass Schüler Schülern helfen, hat große Vorbildwirkung und die Integration des regionalen Umfeldes erfolgt umfassend. Die Bekämpfung der Kinderarbeit erfolgt auf zwei Ebenen – zum einen durch die Ausbildung in den Schulen und zum anderen durch einen „Lohn-Ausgleich” bei den Eltern, der den „Einkommensausfall” des Kindes kompensieren soll.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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