Compuritas Hardwarevergabeprogramm

Gesellschaft
(2011)

Über Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen erhält Compuritas gebrauchte EDV-Hardware. Diese wird in der eigenen EDV-Werkstatt professionell instandgesetzt und an gemeinnützige Organisationen im In- und Ausland vergeben.

Im Durchschnitt ersetzen österreichische Unternehmen alle drei Jahre ihr im Betrieb befindliches IT-Equipment durch Neugeräte. Die anfallende Althardware ist Großteils noch voll funktionstüchtig, wird aber nur mehr
selten sinnvoll eingesetzt. Alternativen sind unter anderem die (meist sinnlose) Lagerung am Betriebsgelände oder gleich die mitunter teure Entsorgung als Elektronikschrott. Auf der anderen Seite stehen zahlreiche gemeinnützige Organisationen sowie auch Privathaushalte, die sich mangels finanzieller Möglichkeiten kein EDV-Equipment leisten können bzw. auf dahingehende Spenden angewiesen sind.

Die grundsätzlich sinnvolle Aktion der Hardwarespende wird in der Regel durch technische Barrieren konterkariert. Dieser Problemstellung hat sich Compuritas mit dem Sozialprogramm der Hardwarevergabe angenommen. Das EDV-Unternehmen agiert als organisatorische und technische Schnittstelle zwischen Gebern und Nehmern. Über Kooperationen mit so genannten Geberunternehmern wird Althardware gesammelt, in der betriebseigenen EDV-Werkstatt professionell instandgesetzt und in weiterer Folge gemäß der entwickelten Vergabe-Charta an gemeinnützige Organisationen und bedürftige Privatpersonen vergeben.

Nominiertenbegründung

Das Jungunternehmen Compuritas verfolgt mit seinem Geschäftsmodell den Gedanken des Social Entrepreneurship. Der Jury imponierte insbesondere der Umfang und die Ganzheitlichkeit der gesetzten Maßnahmen, die für ein Mikrounternehmen überdurchschnittlich groß sind. Mit dem eingereichten Projekt erzielt Compuritas nicht nur ökonomischen Nutzen, sondern auch eine große gesellschaftliche Wirkung, einerseits durch Förderung von Bildung und Entwicklung, andererseits durch Schließung des „digital gap“, indem funktionsfähige Gebrauchthardware bereit gestellt wird. Das Kleinunternehmen ist darüber hinaus bemüht, CSR auch intern zu leben, etwa durch Energieeffizienzmaßnahmen oder ressourcenschonenden Einkauf.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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