In Zusammenarbeit mit der bulgarischen Regierung und einigen Konsortialpartnern wurde in Bulgarien ein Wasserkraftwerk errichtet, die Gesamtprojektkosten betrugen 200 Mio. Euro. In den Planungsprozess wurden Stakeholder eingebunden, ebenso wurde eine Umweltstudie erstellt.
Neben sauberer Energie wurde die lokale Infrastruktur verbessert und das bulgarische Strom-Netz stabilisiert. Erstmals wurden auf Basis des Kyoto-Instruments CO2-Emissionsreduktionszertifikate in großem Maßstab zwischen Bulgarien und Österreich transferiert. Damit konnte eine beträchtliche Menge an Emissionsreduktionszertifikaten für Österreich für die erste Kyoto-Periode gesichert werden.
VA TECH HYDRO erhält den ersten Preis in der Kategorie Markt für das innovative durch einen umfangreichen Stakeholderprozess begleitete Projekt TSANKOV KAMAK in Bulgarien, da es erstmals den Vorteil des Kyotoprotolls im Sinne der Nachhaltigkeit auch für die österreichische Wirtschaft aufzeigt. Das Engagement der Konzerns durch die Unterzeichnung des UN Global Compact, die Einhaltung Global Reporting Initiative bei der Erstellung des Nachhaltigkeitsbericht, die Einrichtung eines Sustainability Board sowie die Absicht des Unternehmens, die Transparenz weiter auszubauen, waren mitentscheidend für die Jury.