Verbund Empowerment Fund der Diakonie

Sonderpreis der Jury
(2011)

In einem Matchingprozeß zwischen DIAKONIE und VERBUND werden Unternehmensziele und -werte analysiert, Gemeinsamkeiten identifiziert, und Ziele sowie Nutzen einer Kooperation definiert. Gemeinsam wird auf dieser Basis der „VERBUND Empowerment Fund der DIAKONIE“ entwickelt.
Er hat 3 Komponenten:
1) Finanzielle Soforthilfe bei der Anschaffung von assistierenden Technologien;
2) Ausbau des Beratungsnetzwerkes;
3) Frühförderung von Kindern mit schwersten Beeinträchtigungen

Diakonie & VERBUND wollen gemeinsam erreichen, dass alle Menschen in Österreich einen einheitlichen Rechtsanspruch auf assistierende Technologien haben (und Aufnahme in den Hilfsmittelkatalog aller Krankenkassen) und nicht auf good will angewiesen sind. Diakonie & VERBUND entwickeln dazu eine Lobbyingstrategie für die Durchsetzung des einheitlichen Rechtsanspruchs auf assistierende Technologien.

Gleichzeitig wird ein innovatives Volunteering-Programm entwickelt, um VERBUND-MitarbeiterInnen in das gemeinsame Projekt stärker einzubinden. Das Programm erfolgt über eine online Plattform via facebook, das eine persönliche Beziehung zwischen VERBUND MitarbeiterInnen (vom Arbeitsplatz aus) und Begünstigten des Projektes auf Seiten der DIAKONIE ermöglicht.

 

Nominiertenbegründung

Das Projekt der Verbund AG in Kooperation mit der Diakonie widmet sich einer oft vergessenen Zielgruppe: Von Geburt an oder durch einen Unfall geistig oder körperlich beeinträchtigte Menschen sollen mithilfe moderner Technologien wieder möglichst eigenständig am Leben teilnehmen können. Der Verbund verknüpft in diesem Projekt sein Kerngeschäft, sein Know-How und finanzielle Mittel mit dem Freiwilligenengagement seiner MitarbeiterInnen. Dadurch wird nicht nur einer benachteiligten Personengruppe wieder zurück ins Leben und vielfach auch wieder auf den Arbeitsmarkt verholfen. Auch das Unternehmen selbst, die MitarbeiterInnen und die Wirtschaft profitieren von diesem Empowerment-Projekt.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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