Die Schlager Transport Logistik GmbH setzt mit dem Projekt auf die Anschaffung von 12 Elektro-LKW, den Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur, eines 1,6 MW Energiespeichers sowie einer großflächigen Photovoltaikanlage auf den Hallendächern. Seit 2023 wird das Vorhaben schrittweise umgesetzt: erste Fahrzeuge und Ladestationen sind bereits in Betrieb, bis 2025 folgen die restlichen LKW, der PV-Ausbau und die Speicherlösung. Begleitet wird das Projekt als Pilot in Österreich von Behörden, Technikexpert:innen, Fahrzeugherstellern und Netzbetreibern, während die Belegschaft – insbesondere die Kraftfahrer:innen – wertvolle Praxiserfahrungen mit der neuen Technologie sammelt.
Die Schlager Transport Logistik GmbH betreibt im Schichtbetrieb mit 40 Mitarbeiter:innen nachts Medienlogistik und tagsüber Baustellenbelieferung sowie Speditionelle Tätigkeiten. Mit der Umstellung auf Elektro-LKW, eigener Ladeinfrastruktur und PV-Strom will das Unternehmen beweisen, dass emissionsfreier Schwerlastverkehr auch unter realen Bedingungen mit hoher Auslastung wirtschaftlich umsetzbar ist.
Das Projekt ist ein Pioniermodell für vollelektrische Logistik im Zweischichtbetrieb. Während viele Unternehmen noch abwarten, hat Schlager Transport Logistik als Mittelständler bewiesen, dass Langstreckeneinsätze mit Elektro-LKW machbar sind – trotz hoher Kilometerleistung und enger Zeitfenster. Das größte Investitionsprojekt der Firmengeschichte setzt auf eine ganzheitliche Lösung: Neben der Umstellung auf 12 E-LKW investierte das Unternehmen in eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur, einen 1,6 MW Energiespeicher und großflächige PV-Anlagen auf den Hallendächern. Zudem setzen Schlager Transport Logistik auf Software mit Priorisierungsmanagement, um Ladevorgänge zu optimieren. Als Pilotprojekt in Österreich sammelt das Unternehmen wertvolle Erfahrungen, die sie offen mit der Branche teilen, um den Wandel zur E-Mobilität voranzutreiben.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass E-Mobilität im Schwerlastverkehr auch auf langen Strecken und im Zweischichtbetrieb möglich ist – und zeigt, wie ein mittelständisches Unternehmen mit Mut zur Innovation als Vorreiter für klimafreundliche Logistik vorangeht.