Mit dem Projekt „Nachhaltige Lösungen. Härtester Stahl“ arbeitet Winkelbauer an ressourcenschonenden Lösungen in der CO2-intensiven Stahlverarbeitung. Materialverbrauch und Energieeinsatz werden um 20 % reduziert, jährlich 30.000 LKW-Kilometer und 25 Tonnen CO2 eingespart und der Wartungsaufwand durch eine verlängerte Produktlebensdauer deutlich verringert. Ergänzt wird das Maßnahmenpaket durch die Nutzung von Abwärme zur Hallenheizung, den schrittweisen Aufbau einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung sowie die Umstellung auf eine E-Fahrzeugflotte. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie technologische Weiterentwicklung und regionale Verantwortung konkrete Beiträge zum Klimaschutz leisten.
Winkelbauer GmbH ist ein steirisches Unternehmen, das in der Bearbeitung von Stahl tätig ist, mit Fokus auf die Ausrüstungen für Baumaschinen und Komponenten für die Recyclingindustrie. Jährlich werden 5.000 bis 6.000 Tonnen Stahl verarbeitet. Seit 1945 ist Winkelbauer ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, wozu auch die Lehrlingsausbildung gehört, mit jährlich rund 25 auszubildenden Lehrlingen. Auch im ökologischen Bereich wird an ressourcenschonenden Lösungen gearbeitet, was vor dem Hintergrund der CO2 intensiven Stahlverarbeitung von großer Bedeutung ist, sowohl für das Unternehmen wie auch für uns alle.
Im Zuge des Projektes „Nachhaltige Lösungen. Härtester Stahl“ wurden innerhalb von 36 Monaten rund 12 Millionen Euro in Infrastrukturmodernisierung, energieeffiziente Maschinen, E-Mobilität, Photovoltaik und weitere Maßnahmen investiert. Das Spektrum reicht dabei von der Nutzung von Abwärme aus Schneidprozessen zur Hallenheizung über den schrittweisen Aufbau einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung bis hin zur Umstellung auf eine E-Fahrzeugflotte. Winkelbauer nutzt hochfeste Werkstoffe wie Hardox 500 TUF – das härteste Verschleißblech der Welt – zur Reduktion von Gewicht, Materialverbrauch und Wartungsaufwand. Durch den Einsatz von Hardox 500 TUF werden Materialverbrauch und Energieeinsatz um 20 % reduziert, 30.000 LKW-Kilometer und 25 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart und dank der doppelten Lebensdauer der Produkte der Wartungsaufwand deutlich verringert. Seit 2024 testet das Unternehmen außerdem als erstes in Österreich den Einsatz von fossilfreiem „Zero“-Stahl von SSAB AB.
Stahlverarbeitung zählt zu den emissionsintensivsten Branchen überhaupt. Winkelbauer nutzt diesen großen Hebel und zeigt, wie durch technologische Weiterentwicklung, Mut zur Investition und regionale Verantwortung konkrete Beiträge zum Klimaschutz möglich sind.