Bachpaten am Marchfeldkanal

Gesellschaft - Kleinunternehmen
(2005)

Initiiert und durchgeführt von der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal läuft das Projekt „Bachpaten am Marchfeldkanalsystem“ in Kooperation mit Partnerschulen seit dem Jahr 1992. Das Bachpaten-Projekt der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal hat das Ziel, Kinder und Jugendliche mit dem „Ökosystem Fließgewässer“ vertraut zu machen. Dies ist vor allem in den Regionen Wien-Nord, Marchfeld und Weinviertel, die nur über wenige natürliche Fließgewässerabschnitte verfügen, von hoher Bedeutung.

SchülerInnen lernen die Vielfalt des Lebensraums „Gewässer“ am Marchfeldkanalsystem jeweils in ihrem unmittelbaren Umfeld über ihre vier Volkschuljahre kennen. Das Projekt ermöglicht den Schülern unter Anleitung ausgebildeter Naturführer einen bestimmten Gewässerabschnitt – ihren Bachpatenabschnitt – im Nahbereich ihrer Schule bzw. meist auch ihres Wohnortes kennen zu lernen und sich damit zu identifizieren.

Mit dem Bachpatenprojekt haben Schulen die Möglichkeit, ExpertInnen zum Thema in die Klasse zu holen, Natur als Lernraum zu nützen, die Exkursionen in den Lehrplan einzubetten und den Schulstoff mit einem Praxistag draußen zu ergänzen. Durch die Kontinuität über vier Jahre hinweg können sich die Kinder in acht Naturthemen vertiefen und ausgiebig Zeit im Freien mit Forschen, Entdecken, Beobachten und Experimentieren verbringen.

Nominiertenbegründung

Der partizipative Ansatz, die bewusstseinsbildende Wirkung bei allen Dialoggruppen und die Langfristigkeit des Projektes haben die Jury bei diesem Projekt voll und ganz überzeugt. Das Unternehmen ging bei der Umsetzung seines Projektes weit über den eigentlichen Auftrag hinaus und hat lokale und regionale Stakeholdergruppen vorbildhaft in den Arbeitsalltag miteinbezogen. Vor allem Schulklassen wurden in einem gesonderten Programm auf Basis dieses Projekt mit ihrer lokalen Umwelt vertraut gemacht – so konnten viele junge Menschen für die Umwelt sensibilisiert werden

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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