POP UP LAB

Social Innovation & Future Challenges
(2021)

Ausgangssituation von POP UP LAB ist die Lage des stationären Handels – wie beim Kerngeschäft beschrieben. Die Kosten eines ebenerdigen Geschäftslokals in „ALage“ sind zu hoch im Vergleich zu den allgemeinen Umsatzrückgängen der letzten Jahre. Demnach vermehren sich Leerstände auch gerade in den hochpreisigen „A“- Einkaufsstraßen einer Stadt. POP UP LAB ist ein Kosten/ Ressourcen-Sharing-Modell, das sich auf jene Bereiche konzentriert, die Online- Shopping nicht abdecken kann: das Erlebnis, das Kennenlernen des Makers, seiner Idee und das aktive Mitwirken. Der User blickt sozusagen hinter den Bildschirm. Deshalb ergeben sich für kwirl weitere Zielgruppen:

DIE MAKER:
Designerinnen, Erfinderinnen, Talente, Produktentwicklerinnen, Start Up’s, aber auch Grown Ups’s und Agenturen. Auch im institutionellen Bereich wie Universitäten und Fachhochschulen kann POP UP LAB Kooperations- Partnerinnen finden. Außerdem ist POP UP LAB auch für „Branchenfremde“ (wie zB. temporäre Hotelrezeptionen oder sogar Polizeistationen…) interessant, weil so Aufmerksamkeit –
die neue Währung – erzeugt werden kann.

Nominiertenbegründung

Kwirl verkauft nachhaltiges und zeitgenössisches Design. Das Unternehmen setzt dabei auf den stationären Handel und macht damit die Produkte, die HerstellerInnen und die Ideen dahinter erlebbar. Mit dem POP UP LAB bietet das sympathische Geschäft ein Labor für verschiedene HerstellerInnen und Kreative , wie z.B. Startups, Grownups, DesignerInnen, ErfinderInnen. Produkte und Dienstleistungen, die sich noch in der Entwicklungsphase befinden, können so an einem bereits etablierten und frequentierten Ort mit professioneller Unterstützung durch kwirl am Markt getestet werden. Kwirl hat erkannt, dass der stationäre Handel kreative Antworten benötigt und setzt sich mit der durchdachten Umsetzung am Markt durch. So leistet kwirl einen Beitrag zur Belebung der Innenstadt. Mit dem experimentellen Verkaufskonzept schafft das Unternehmen Awareness für die bewusste Auseinandersetzung der Bevölkerung mit zukunftsrelevanten Themen.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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