Ökologisierung der Dienstleistungen

Vorbildliche Projekte
(2018)

Die Initiative „Ökologisierung der Dienstleistungen“ umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die quer über das Dienstleistungsportfolio zu einer nachhaltigen und umweltschonenden Arbeitsweise beitragen sollen. Bsp. 1 „Ökologische Neophytenbekämpfung“ mittels Schafen und Ziegen“: Hier wurde gemeinsam mit dem Kunden ÖBB ein in Österreich einzigartiges Pilotprojekt einer ökologischen Bekämpfung von Neophyten (gebietsfremde, eingewanderte Problempflanzen, Jap. Staudenknöterich) ins Leben gerufen. Projektstart: 2014. Geplant ist die österreichweite Ausrollung nach Abschluss der Pilotphase. Bsp. 2 „Heimisches Waldhackgut“: Gemeinsam mit Kunden, Heizwerkbetreiber wie KELAG Wärme GmbH, Bioenergiezentrum Kärnten GmbH…, baute der Maschinenring in den letzten Jahren ein regionales Netzwerk auf, dass eine Lieferung der großen Heizwerke mit heimischen Waldhackgut sicherstellt. Hauptlieferant: bäuerliche Mitgliedsbetriebe. Bsp. 3 „Chemiefreie Unkrautpflege“: Alternative Bekämpfungsmethoden werden systematisch getestet und auf ihre Wirkung geprüft. Output: Aufnahme Produkt „Chemiefreie Unkrautpflege“ ins Produktportfolio.

Nominiertenbegründung

1960 als Verein zur bäuerlichen Selbsthilfe gegründet, ist der Maschinenring heute ein bedeutendes Dienstleistungsunternehmen in allen ländlichen Regionen Österreichs. Das Tocherunternehmen Maschinenring-Service Kärnten eGen wurde Ende der 90er-Jahre als landesweite Unternehmung gegründet und ist seither für unterschiedliche Dienstleistungen zuständig, darunter Schneeräumungen, Baumpflege und Biomassebereitstellung. Die Initiative „Ökologisierung der Dienstleistungen“ umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, die zu einer nachhaltigen und umweltschonender Arbeitsweise beitragen sollen. Gleichzeitig wird der ländliche Raum nachhaltig gestärkt und die österreichische Landwirtschaft unterstützt. Zu den Maßnahmen zählt die ökologische Bekämpfung von Neophyten mittels Schafen und Ziegen in Kooperation mit der ÖBB und die Entwicklung eines Produkts zur chemiefreien Unkrautpflege. Die Jury sieht in der vorgestellten Initiative großes Potential zur Stärkung des ländlichen Raumes und seinen Strukturen.

Projektfotos

gabi faber wiener

Hon. Prof. (FH) Gabriele Faber-Wiener, MBA​

Leitung Center for Responsible Management
„Der TRIGOS ist der wichtigste Preis für Nachhaltigkeit und CSR in Österreich und gleichzeitig ein Spiegel. Er zeigt auf wo wir uns auf diesem wichtigen Weg befinden. Ich habe vor sechs Jahren die Kriterien und das Juryprocedere überarbeitet und leite seither die Jurierung.
Es ist für mich immer wieder inspirierend, mit klugen und reflektierten KollegInnen die Einreichungen zu diskutieren. Bei uns müssen sich alle einigen, wir haben kein Mehrheits-, sondern Konsensprinzip, und das geht nur mit Argumenten.
Das ist eine große Herausforderung, aber gleichzeitig die Quelle für die hohe Glaubwürdigkeit des TRIGOS. Diskurs ist auch für die Zukunft der Nachhaltigkeit essenziell, nicht nur beim TRIGOS. Wir brauchen mehr Reflexion, mehr Austausch auf Augenhöhe und weniger Beharren auf Standpunkten“
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