Montag 25. Juni 2018

Nominiertenbegründungen TRIGOS 2018 - Social Innovation & Future Challenges

 

 

Iss mich! Catering e.U.

 

Iss mich! Catering e.U. überzeugt durch kreativen Umgang mit Lebensmitteln, die aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) auf dem Markt verkauft werden können. Das Wiener Unternehmen verarbeitet Obst und Gemüse das nicht den Handelsnormen entspricht, zu schmackhaften Speisen und gibt diese umweltfreundlich verpackt an die Kunden weiter. In Kooperation mit Caritas und pro mente werden Arbeits- und Praktikumsplätze an Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt vergeben. Als neues Projekt werden nun unter der Marke „WASTED Bio Bier“ zwei Biersorten auf den Markt gebracht, die auf Basis von alten, im Geschäft übrig gebliebenen  Semmeln und Kornspitzen produziert werden. In Zukunft sollen auch nicht verkaufte Waren weiterer Bäckereien verarbeitet werden und zusätzliche Brotbiersorten entstehen.

 

 

Goerner Group, Formpack GmbH

 

Die Goerner Formpack GmbH, Tochterfirma der Goerner Group, wurde gegründet, um Faserformteile aus Karton und anderen nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln und produzieren. Mit einem wachsamen Auge auf Nachhaltigkeit wurde nun ein Produkt für die Zielgruppe „Naschkatzen“ und KonsumentInnen mit einem ausgeprägten Sinn für Ökologie und Verantwortungsbewusstsein geschaffen. Eine Alternative aus Faserguss soll herkömmliche Kunststoff-Inlays in der Süßwarenindustrie ersetzen. Der Prototyp hält lebensmittelrechtlichen Auflagen stand, steht kurz vor der Markteinführung und hat in einem ersten Testlauf bereits großen Anklang gefunden. So auch bei der Jury, die davon überzeugt ist, dass mit dem neuen Produkt maßgeblich dazu beigetragen werden kann, Plastik als Rohstoff in der Verpackungsindustrie überflüssig zu machen.

 

 

Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG

 

Die Erste Bank hat gesellschaftliche und ökologische Verantwortung überzeugend im Kerngeschäft implementiert und diese Grundhaltung seit Unternehmensgründung über verschiedene Projekte und Maßnahmen bewiesen. Mit dem Social Banking Programm werden Gruppen angesprochen, die bisher keinen Zugang zu Bankdienstleistungen hatten: Menschen mit geringerem Einkommen, ExistenzgründerInnen und soziale Organisationen. Drei beispielhafte Social Banking Produkte haben die Jury besonders überzeugt: Mikrokredite für finanziell benachteiligte Menschen, Förderangebote für Sozialunternehmen und die NGO Initiative, über die Bankspesen für NGOs gering gehalten werden. Als Kooperationspartner stehen dabei Social City Wien, die Wiener Städtische, BMASK, Impact Hub Vienna und der European Investment Fond (EIF) zur Seite.
 


AfB mildtätige und gemeinnützige GmbH

 

Die AfB-Gruppe übernimmt ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen, bereitet sie auf und verkauft die Geräte anschließend wieder. Durch die Reparatur gebrauchter Hardware wird CO2 eingespart, Ressourcenabbau vermieden und die Umwelt geschont. Durch die Wiedervermarktung von gebrauchten IT-Geräten wird darüber hinaus die umwelt- und menschengefährdende Rohstofftrennung in Entwicklungsländern eingedämmt. Außerdem gibt die AfB-Gruppe europaweit 500 Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz. Das Unternehmen leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. In Österreich ist die AfB an 2 Niederlassungen in Wien und Klagenfurt mit 50 MitarbeiterInnen vertreten und arbeitet eng mit mehr als 100 Partnerunternehmen zusammen.

 

 

 

Träger
& Sponsoren
http://trigos.at/