Saturday 8. August 2020

Gewinnerbegründungen TRIGOS Österreich 2011

 

 

ARBEITSPLATZ


Alpenresort Schwarz: Schwarz Inside – Wir für uns – motivieren, fördern, entwickeln

Das Alpenresort Schwarz ist ein Vorzeigebeispiel für gelebte soziale Verantwortung im Tourismus. Das klare Bekenntnis der Unternehmensleitung zu nachhaltigem Wirtschaften macht sich auf allen Ebenen bemerkbar. Die Jury honorierte insbesondere die Multiplikatorenfunktion des Unternehmens. So werden sowohl die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch nachhaltige Anreizsysteme als auch Kundinnen und Lieferanten durch gemeinsame Aktivitäten motiviert, nachhaltig und verantwortungsbewusst zu wirtschaften. Aufgrund seines gesellschaftlichen Engagements genießt das Unternehmen einen vorbildhaften Ruf in der Region und bei der Belegschaft und kann somit zu Recht als ein Tiroler  CSR-Leitbetrieb bezeichnet werden.

 

 

GESELLSCHAFT


Compuritas: Compuritas Hardwarevergabeprogramm

Compuritas beweist, dass es auch für Ein-Personen-Unternehmen möglich ist, gesellschaftliche Verantwortung auf umfassende Art und Weise wahrzunehmen. Der Jury imponierte insbesondere der Umfang und die Ganzheitlichkeit der gesetzten Maßnahmen, die für ein Mikrounternehmen überdurchschnittlich groß sind. Mit dem eingereichten Projekt erzielt Compuritas nicht nur ökonomischen Nutzen, sondern auch eine große gesellschaftliche Wirkung, einerseits durch die Förderung von Bildung und Entwicklung, andererseits durch die Schließung des „digital gap“, indem funktionsfähige Gebrauchthardware bereit gestellt wird. Zukunftsweisend ist außerdem der Fokus des Kerngeschäfts von Compuritas, der auf Reparatur setzt und somit das Problem immer knapper werdender Ressourcen durch die Verlängerung der Lebensdauer von Gegenständen in Angriff nimmt.

 

 

MARKT

 

framsohn frottier GmbH: Organic Touch - Die neue Generation von Bio – Frottier

Der Waldviertler Familienbetrieb framsohn frottier GmbH beweist eindrucksvoll, dass es auch in der Textilbranche möglich ist, regional, ökologisch und ressourcenschonend zu produzieren. Durch die regionale Wertschöpfung spart das Unternehmen nicht nur an Transportwegen und –kosten, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Belebung einer wirtschaftlich benachteiligten Region. Dies manifestiert sich auch in der Förderung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in einem grenznahen Gebiet. Darüber hinaus honoriert die Jury die hohen sozialen und ökologischen Standards in der Produktion sowie die lückenlose Verankerung von CSR in der Lieferkette. So zeigt framsohn frottier, dass Produktionsoptimierung und Umweltschutz einander nicht ausschließen, sondern ergänzen, wodurch eine echte Win-Win-Situation erzielt werden kann.

 

 

ÖKOLOGIE


FunderMax GmbH: Ökologie und Energieeffizienz bei FunderMax

Verantwortungsvolle Unternehmensführung gehört bei Fundermax schon lange zum gelebten Alltag. Die Aktivitäten reichen dabei von Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz über die Förderung der kulturellen Vielfalt am Arbeitsplatz bis hin zu nachhaltigen Innovationen im Produktbereich. Besonders überzeugte die Jury das ökologische Engagement von Fundermax, das für einen Industriebetrieb beispielhaft ist: Durch umfassende Investitionen in die Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger konnten 30.000 Tonnen CO2 eingespart und rund 3.500 Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Auch die geschlossenen Produktionskreisläufe, die die Rückfuhr von Produktionsresten in den Herstellungsprozess ermöglichen, sowie die umfassende Integration von CSR ins Kerngeschäft beeindruckten die Jury.

 

 

SONDERPREIS "Freiwilligenengagement"

 

Verbund: Verbund Empowerment Fund der Diakonie

Das Projekt der Verbund AG in Kooperation mit der Diakonie widmet sich einer oft vergessenen Zielgruppe: Von Geburt an oder durch einen Unfall geistig oder körperlich beeinträchtigte Menschen sollen mithilfe moderner Technologien wieder möglichst eigenständig am Leben teilnehmen können. Die Jury honoriert bei diesem Projekt die enge Verknüpfung des Kerngeschäftes mit einem sozial höchst relevanten Problem. Auch die Einbindung der MitarbeiterInnen ist vorbildhaft. Diese werden motiviert, sich auf freiwilliger Basis für die betroffenen Personen zu engagieren. Dadurch wird nicht nur einer benachteiligten Gesellschaftsgruppe wieder zurück ins Leben, sondern vielfach auch wieder auf den Arbeitsmarkt verholfen. Auch das Unternehmen selbst, die MitarbeiterInnen und die Wirtschaft profitieren von diesem Empowerment-Projekt.

 

Träger
http://trigos.at/